15.09.2025 | St. Urban

Wer dankt, der denkt - wer denkt, der dankt

Dies ist das Fazit des Erntedank-Gottesdienstes in der wunderschön geschmückten Klosterkirche in St. Urban. Diakon Sepp Hollinger fragte die Teilnehmenden, ob wir eventuell verlernt hätten zu danken?

Heute kaufen wir nur noch genormtes Gemüse im Supermarkt ein. Wir bezahlen dafür. Müssen wir denn trotzdem danken? Muss denn das Gemüse genormt sein und das ungenormte entsorgt werden? Wäre es nicht dankbarer, überhaupt darüber zu staunen, was der gesäte Samen hervorbringt? Ob genormt oder nicht, es sind Lebensmittel, die uns ernähren. Unser Körper fragt nicht nach der Form der Lebensmittel. Der Gottesdienst wurde mit dem Duett «ums Egg» mit Akkordeon und Jodelgesang feierlich und zum Thema passend umrahmt.

«Mehr als genug» lautet der Slogan der Schöpfungszeit 2025. Die katholische Kirche begeht den 1. September als Weltgebetstag für die Bewahrung der Schöpfung (Schreiben Papst Franziskus 2015) und der 4. Oktober ist der Gedenktag des Franz von Assisi und Welttierschutztag. Dazwischen liegt die SchöpfungsZeit – sie schliesst damit den Bettag und das Erntedankfest mit ein.